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Das Impressum

 

Letzte Bearbeitung: 21 November 2016

Willkommen
Recht herzlich begrüßen wir alle an der Freiensteinauer Geschichte Interessierten.
Das Dorf Freiensteinau ist bereits 860 in einem Schreiben des Erzbischofs von Mainz erwähnt worden. Weitere Einzelheiten unter "Die Dörfer" und danach "Freiensteinau".
Über unsere Gemeinde gibt es auch einen ausführlichen Artikel bei Wikipedia, hier ist der Link.
Der Geschichtsverein ist seit einiger Zeit auch Mitglied des europäischen Netzwerkes "Via Regia".
www.via-regia.org.

Aktuell 

Das Jahr 2016

  • Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Der Geschichtsverein ist auch in diesem Jahr wieder auf dem Weihnachtsmarkt der Geme3inde präsent.Der Markt findet am 03. und 04. Dezember wieder im Amtshof statt.
    Hier sehen Sie das Programm für die beiden Markttage.

                                             Weihnacht_2016

  • Der Geschichtskalender 2017 ist ab sofort in den bekannten Verkaufsstellen vorhanden. Die vorbestellten Kalender sind in der Apotheke Freiensteinau zum Abholen bereit.

                                             Kalender 2017

  • Jahreshauptversammlung am 14. Oktober im Privatkino von Hans Werner Lueg in Preußisch Radmühl. Nach kurzer Begrüßung durch den Vorsitzenden, konnten die anwesenden Mitglieder drei von unserem Mitglied Lueg erstellte Filme ansehen. In der Versammlung gab Fritz Helwig Auskunft über den Mitgliederstand und die Kassenlage. Die Kassenprüferin stellte das Ergebnis der Prüfung vor und beantragte die Entlastung des Vorstandes, diese wurde einstimmig gegeben. Außerdem stand die Wahl einer Schriftführerin oder eines Schriftführers an. Einstimmig wurde Dieter Straulino aus Hessisch Radmühl gewählt.

  • Gewerbeschau am 10 und 11. September, unser Verein war wieder mit einer interessanten Bilderschau in der "Lackierei" bei Thomas Maul vertreten.

  • Chronik, hessisch und preußisch Radmühl, am 15. Mai stellte das Dorfchronik-Team, die mit viel Arbeit und Aufwand erstellte Dorfchronik "Beider" Radmühl, im Rahmen der Pfingskirmes vor.

  • Die Internetseite von Dieter Straulino www.radmuehl.com wurde aktualisiert.

  • Vortrag "Völkerwanderung" in der Alten Schule zu Preußisch Radmühl. Wohl bedingt durch das extrem schlechte Wetter, war der Gemeindesaal am 22.01.2016 nicht ganz voll besetzt.

    Die PowerPoint Präsentation kann hier als PDF-Version angesehen werden.

                                             Voelkerwanderung PPT
    Bei Klick öffnet sich die PPT Präsentation, dann mit der Maus durch nach unten scrollen

    Hier die Pressenotiz aus dem Lauterbacher Anzeiger und aus den Kinzigtal Nachrichten. Das Bild in der LAT zeigt die Gruppe der Jugendlichen aus der Roth Mühle. Das Bild in den KN zeigt die Roth Mühle.

              Voelkerwanderung-LAT   KN Völkerwanderung
    Bei Klick öffnet sich jeweils ein PDF-Dokument

Das Jahr 2015

  • Geschichtskalender 2016
    Der Kalender konnter wiederum sehr gut verkauft werden.
    Der Verein bedanket sich bei allen Helfern in den Verkaufsstellen und auch bei den Mitgliedern, die auf dem Weihnachtsmarkt tätig waren.
    Einzelexemplare sind noch vorrätig, bitte Kontakt aufnehmen.


         Kalnder 2016

  • Erlebniswelt Mühlenmuseum, der Verein hat eine Fahrt zum Mühlenmuseum organisiert.
    Die Fahrt beginnt am Freitag den 23. Oktober 2015 um !2:00, Abfahrt Freiensteinau, Unterer Brückenweg am Parkplatz Feuerwehr.

    Im Rahmen seiner Arbeit für die Geschichte unserer Heimat wird der Geschichtsverein die Fahrt günstig anbieten. Jeder erwachsene Teilnehmer zahlt nur einen Unkostenbeitrag von 6 EURO, Kinder und Jugendliche zahlen nur 3 EURO. In diesem Unkostenbeitrag sind die Busfahrt mit „Hellmuth“ und der Besuch des Museums mit sachkundiger Führung enthalten. Anschließend werden wir im Cafè Lind Gelegenheit haben, uns bei Kaffee und Kuchen zu erfrischen.
    Anmeldungen sind bei jedem Mitglied des Vereins möglich, aber am besten per Telefon bei: Fritz Helwig, Reichlos 06669-273 und bei Helmut Kersten, Holzmühl 06666-919160.

    Museum
    Das Mühlenmuseum

     Modell 01
    Die Dauernheimer Hausmühle

  • Reichlos, nach 1946 kamen viele Vertriebene zu uns, besonders aus dem Sudetenland, heute  Tschechische Republik. So auch die Familie Bandhauer, die Tochter Gerlinde Petzke, geb. Bandhauer ist inzwischen Mitglied bei uns geworden. Sie hat dem Geschichtsverein in den vergangenen Wochen und Monaten, viele Unterlagen und und Bilder aus Reichlos und ihrer alten Heimat zugesandt. Einige Bilder haben wir unter Reichlos veröffentlicht.

  • VIA Regia, die VIA REGIA ist ein Weg, der weit in die europäische Geschichte reicht. Er verbindet zwischen Galicien in Spanien und Kiew in der Ukraine Menschen aus mehr als fünfzig Regionen miteinander - jede mit ihrer eigenen Kultur. Die alte Handelsroute führt auch durch Hessen. Hier ist sie unter vielerlei Namen bekannt: Hohe Straße, Alte Heerstraße, Frankfurt-Leipziger-Straße, Reffenpass, Des Reiches Straße oder Antsanvia.
    Um die VIA REGIA und die Idee der Kulturoute des Europarates stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, bedarf es Aktivitäten, die koordiniert und mitunter auch finanziert werden müssen.

    Dazu wurde ein Verein, ein eigener Landesverband für Hessen, gegründet. Die Gemeinde Freiensteinau und der Geschichtsverein sind Mitglieder geworden.

  • Deutsche Märchenstraße, Freiensteinau liegt an der Deutschen Märchenstraße, die in diesem Jahr ihr 40jähriges Bestehen feiert. Geschichtsverein und Gemeinde werden gemeinsam Aktivitäten entwickeln, damit unsere Gemeinde auch hierdurch bekannter wird.

  • März, die Jahreshauptversammlung hat am 13.03.2015 statt gefunden. Die JHV hatte einen guten Zuspruch. Fritz Helwig unser Schatzmeister hatte gut vorbereitet, wir durften wieder im Kindergarten "Arche Noah" tagen.Zur Einstimmung hat Claus Weber ein kleines Ratespiel mit dem "Dings aus der Landwirtschaft" mit uns gespielt. Die Neuwahl des Vorstandes, Aktivitäten für 2015 und der Kalender 2016 waren weitere Arbeitspunkte.
    Die Kassenprüfer haben die Kasse positiv geprüft und die Entlastung des Vorstandes beantragt, diese wurde von der Versammlung einstimmig beschlossen.
    Schriftführerin Brigitte Stütz, trat aus aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl an. Der übrige Vorstand (Helmut Kersten, Vorsitz, Fritz Helwig, Schatzmeister) wurden einstimmig wieder gewählt. Neu wurde gewählt: Christel Hensel, Schriftführerin, Winfried Möller, Beisitzer und Rudolf Schlintz, Beisitzer. Alle Wahlen liefen ohne Gegenstimmen ab. Helmut Kersten bedankte sich bei Brigitte Stütz für ihre Arbeit in den vergangenen Jahre.
    Neue Kassenprüfer sind Erika Oestreich und Renate Sill.
  • Januar. Der Geschichtskalender 2015 war wieder ein Erfolg, herzlichen Dank an alle Helfer im Verein und in den vielen Verkaufsstellen.

Titel-2015
Für ein größeres Bild bitte "Klick" ins Bild

Das Jahr 2014

Video Film, Gewerbeschau 2014, heruntergeladen von der Internetseite der Gemeinde Freiensteinau: www.freiensteinau.de



  • Teilnahme an der Gewerbeschau, siehe auch das Video!
  • Im Juni wurden auch mit kleiner Beteiligung des Geschichtsvereins, Verwandte und Freunde der im März 1944 über unseren Dörfern abgeschossenen britischen Piloten, betreut.
    Ein Zeitungsbericht in den Kinzigtal Nachrichten und anderen Medien wurde veröffentlicht. Die  Pressemitteilung ist gut veröffentlicht worden.

X-KN_Flieger

  • Im Mai waren wir Ausrichter des Jahrestreffen der "Vereinigung für Geschichte", die Veranstaltung fand in der "Alten Schule" in Preußisch Radmühl statt.
  • Alte Geräte und Maschinen, hier ist noch viel zu tun, es ist noch angebotenes Material zu holen und im Lager mit der Herkunftsbezeichnung zu versehen.
  • Im Februar war es soweit, wir haben die Spende aus dem Kalenderverkauf im Kindergarten Arche Noah übergeben, die Spende war zweckbestimmt für die Kleinsten, die U3-Kinder. Waltraut Waldeck, die Leiterin hat für die Kleinsten drei Stoffpferde eingekauft.
    Auch die lokalen Medien haben berichtet, hier der Artikel aus dem Lauterbacher Anzeiger vom 08.02.2014.


LAT
Klick für größeres Bild

spende
Geschichtsverein, Apotheker und Renate Fehl Stiftung bei den Kleinsten, Klick für größeres Bild.

  • Geschichtskalender 2014, auch jetzt Ende Januar werden immer wieder Kalender angefordert. Bei unserem Drucker haben wir eine kleine Serie nachbestellt.

Das Jahr 2013

  • Geschichtskalender 2014, der Verkauf ist beendet. Der Verein bedankt sich bei allen Menschen, die in den zahlreichen Verkaufsstellen sich um den Geschichtskalender bemüht haben. Besonderer Dank aber auch den Bürgerinnen und Bürgern für die Hergabe von alten Bildern, die die Basis des Kalenders bilden. Die alten Bilder werden eingescannt und in die elektronische Datei des Vereins aufgenommen. Hier ist die Herkunft/Quelle und der Bildtext ebenfalls niedergeschrieben. Die Bilder sind allermeist innerhalb von 14 Tagen wieder bei ihren ursprünglichen Besitzern.
    Bei besonderen Anlässen kann dann schnell auf den Bildbestand zurück gegriffen werden.
  • Der Schriftsteller Peter Kurzek ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Kurzek hatten wir gemeinsam mit der OVAG zu einer Lesung im BGH Freiensteinau, eine gut besuchte Veranstaltung.

kurzek
Klick für Großbild

  • Reichlos, schon wieder eine Veranstaltung bei Lorenze Manfred (Dahmer) und Bolivien Claus (Weber). Es war ein Veranstaltung im Rahmen des Mittelhessischen Kultursommers, veranstaltet durch den Karuszel-Stammtisch unter seinem rührigen Josef Michael Ruhl.
                                                                                             

kuwitter

KN vom 28.08.2013, Klick zu großem Bild

  • Reichlos, Lorbeer für Lorenz, unter diesem Motto stand der "Laurentiustag" am 10.08.2013 bei Lorenze Manfred und Bolivien Claus, die unter dem Dach des Geschichtsvereins eine sehr gut besuchte Veranstaltung organisiert haben. Es waren weit über 60 Interessierte Menschen gekommen, sehr schön. Unsere Mitglieder Dr. Manfred Dahmer und Dr. Claus Weber haben den Laurentiustag zu einem Erlebnis werden lassen, Danke.

lorbeer

LAT-Zeitungsbericht, Klick zu grossem Bild

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KN-Zeitungsbericht, Klick zu grossem Bild

  • Gunzenau, unser Gründungsmitglied Heinrich Herchenröder ist nach langer schwerer Krankheit gestorben. 

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Zeitungsbericht, Klick zur PDF-Datei

  • Gunzenau, auch Uralt! Gunzenau kann sein 1000-jähriges Jubiläum feiern. Das Dorf feiert am 3. und 4. August in kleinem Rahmen. Mit Weidenau und anderen Dörfern im Vogelsberg wird auch Gunzenau in der gleichen Schenkungsurkunde erwähnt. Die schriftliche Erwähnung eines Ortes ist der offizelle Geburtstag.

gunzenau1000
Zeitungsbericht, Klick zur PDF-Datei

  • Weidenau hat sein 1000-jähriges Bestehen am Wochenende 12. bis 15. Juli 2013 gefeiert. Der Geschichtsverein war  mit 2 Bildtafeln und historischen Bildern präsent. Die lokale Presse hat berichtet.

KN-Weidenau
Klick für ein großes Bild

  • Für die Zukunft, der Geschichtsverein hat aus dem Kalenderverkauf 2013 den Betrag von €300 dem Kindergarten Arche Noah gestiftet. Davon wurde für jede Gruppe der vier Sitzkissen für Außenveranstaltungen von Waltraud Waldeck der Leiterin beschafft. Die lokale Presse hat berichtet.

spende
Druckbare PDF-Datei vorhanden

  • Unser Vogelsbergkreis hat das Vogelsberglied in Auftrag gegeben, modern und gut, hier kann man es als *.mp3 Datei herunterladen, legal. Auf der Seite "Die Dörfer" ist das Lied als Hintergrundmusik eingestellt. Leise machen ist am eigenen Lautsprecher möglich.

  • Auf der Jahreshauptversammlung des Geschichtsvereins am 22. März um 19:30 im Kindergarten "Arche Noah" werden wir die Arbeiten für 2013 vorstellen. In diesem Jahr sind wieder Neuwahlen notwendig.

    Die Einladungen an die Mitglieder sind per Post raus gegangen, außerdem Notizen in den lokalen Medien und im Gemeindeblatt.

  • Weidenau ist schon 1000 Jahre alt, in Wirklichkeit aber viel älter. Schon in der Jungsteinzeit war die Gegend bevölkert, wie ein Steinkeil aus damaliger Zeit beweist. Die Dörfer Gunzenau und Weidenau sind beide in der gleichen Schenkungsurkunde von 1012 erwähnt. Dazu gehören noch andere Dörfer in unserer Nachbarschaft.

    Die Buch-Chronik "1000 Jahre Weidenau" kann bei Barbara Schad in Weidenau bestellt werden, es lohnt sich, das Chronikteam hat sehr gute Arbeit geleistet.

    Das 1000-Jahre-Team hat sich viel Mühe gegeben und viele Veranstaltungen geplant und auch eine Chronik erstellt, die bereits am 29.12.2012 dem Tag der schriftlichen Ersterwähnung gekauft werden kann. Die Kinzigtaler hat berichtet.


Druckbare PDF-Datei vorhanden.

  • Weihnachtsmarkt
    Der Weihnachtsmarkt fand wieder in den Räumen des Amtshofes statt. Bedingt durch das schlechte Wetter war der Besuch geringer als in den vergangenen Jahren. Zum Jahresende sind die Kalender bis auf Einzelstücke fast alle verkauft.
    Auf dem Marktstand des Vereins wurden die Geschichtskalender 2013, die Postkarten und Bücher von Hans Döpping, Freiensteinau und Hör-CDs mit Vogelsberger Geschichten von "Hanns Humply" dem Pseudonym von Hans-Werner Lueg aus Radmühl angeboten.

     

  • Kalenderverkauf 2013
    Alle Kalender sind verkauft, herzlichen Dank an alle Verkaufsstellen, aber auch an Fritz, der Alles im Griff hatte. 

  • Via Regia, 19. Oktober, in einer kleinen Feierstunde wurden in der alten Schule in Preußisch Radmühl, die Mitgliedsurkunden der Gemeinde Freiensteinau und dem Geschichtsverein übergeben.

      
    Beide Artikel sind als PDF durch anklicken zu Lesen!

    In den Zeitungsartikeln ist die kleine Feier gut beschrieben, an dieser Stelle sagen wir auch den Mitwirkenden auf und hinter der Bühne herzlichen Dank für Ihre erfolgreiche Arbeit.
     

  • Gewerbeschau in Freiensteinau
    Wiederum hat unser Verein an der Schau teilgenommen, das Interesse an den alten Bildern war sehr groß. Der Film über den Vogelsberg von Hans Werner Lueg aus Preußisch Radmühl fand auch guten Anklang, er wurde an beiden Tagen je 2-mal gezeigt. Der Vorverkauf des Geschichtskalenders 2013 zu dem Vorverkaufspreis von €7,50 war gut.
     

  • Völkerverständigung und Erinnerung
    Gelebte Völkerverständigung, im Herbst 2009 hatten Bermuthshainer Bürger die Idee für die gefallenen britischen Flieger eines Bombers einen Gedenkstein zu errichten. Das Flugzeug wurde am 31. März 1944 von einem deutschen Nachtjäger abgeschossen, die Trümmerteile und die Leichen der Besatzung wurden auf beiden Seiten der Gemarkungsgrenze zwischen Ober-Moos und Bermuthshain gefunden. Die Soldaten wurden zuerst in Ober-Moos begraben, aber nach Kriegsende zum britischen Militärfriedhof in Hannover umgebettet. Der abgeschossene britische Bomber vom Typ Avro Lancaster MK III, Kennzeichen ND 443, gehörte zu einem britischen Bomberpulk von 795 Maschinen der im März 1944 die deutschen Städte Nürnberg und Schweinfurt (Schweinfurt war nicht das eigentliche Ziel, die Stadt wurde (versehentlich) im Schein eines abgeschossenen Bombers markiert) bombardierte. Neben der Zerstörung von kriegswichtigen Zielen sind bei diesem Angriff auch sehr viele Zivilpersonen getötet worden. Die alliierte Luftwaffe erlitt in dieser Nacht ihre größten Verluste, denn aus dieser Bombergruppe wurden 95 Maschinen abgeschossen und davon drei Maschinen in unserer näheren Umgebung.  

    Ein Nachkomme der Flugzeugbesatzung nahm im September 2010 Verbindung mit dem Geschichtsverein Freiensteinau auf. Da bekannt war, dass weitergehende Informationen bei Carsten Eigner, Bermuthshain vorhanden waren, wurde die Anfrage an Eigner weitergeleitet. Daraus entwickelte sich eine rege Korrespondenz. Im Frühjahr 2011 wurde von der Arbeitsgruppe Gedenkstein, der Aufstellungsplatz und die Beschriftung einer Edelstahlplatte festgelegt. Die Edelstahlplatte wurde von einem Bermuthshainer Feuerwehrmann gefertigt, der auch im Herbst 2010 die Idee zu dieser „gelebten Völkerverständigung“ hatte. Gleichzeitig erhielten die Initiatoren Nachricht, dass einige Nachkommen der Gefallenen in den Vogelsberg kommen wollten.  

    Nachdem 2011 im Mai mit Alan Baldwin, Colin Wilson mit Enkel Jack eine kleine „Vorhut“ im Vogelsberg eintraf, war für dieses Jahr eine größere Delegation angekündigt. Die bewährte Arbeitsgruppe aus Bermuthshain und Ober-Moos mit Unterstützung von Joyce Szameitat aus Birstein begann bereits im Frühjahr 2012 mit der Organisation des Besuchsprogramms.  Frau Szameitat ist von Geburt Schottin und lebt seit über 40 Jahren in Deutschland, sie hat die Gäste persönlich betreut, schriftlichen Kontakt gehalten und unsere Diskussionen übersetzt. Die beteiligten Menschen aus dem Vogelsberg freuten sich in diesem Jahr 17 Angehörige begrüßen zu können. Darunter befanden sich der Bruder eines Fliegers und der Sohn des britischen Staffelkommandanten.  

    Mit Leihwagen waren die Besucher im Deutschen Haus in Bermuthshain am Freitag angekommen, dieser Abend diente zur Einstimmung, erste Kontakte wurden vor Ort geknüpft und wieder geknüpft. Der offizielle Empfang am Samstag, diente zum Kennenlernen. Armin Möller Ortsvorsteher Ober-Moos hielt eine sehr bewegende kleine Rede, seine Ausführungen schloss er mit den Worten „Ich wünsche mir, dass Ihr Besuch hier bei uns dazu beiträgt, uns besser zu verstehen und kennen lernen, denn wir sind Brüder und Schwestern in unserem gemeinsamen Europa.“ Unsere Besucher sprachen ebenfalls einige Grußworte, für die Arbeitsgruppe nahm Ralf Greßmann das Wort und überreichte jeder Familie eine Bildchronik von Bermuthshain, Verfasser Carsten Eigner. Als Vertreter des Gemeindevorstands Freiensteinau und als Vorsitzender des Geschichtsvereins überbrachte Helmut Kersten Grußworte und für jede Familie eine Besuchsurkunde und ein Gastgeschenk. 

    Die DRK Ortsgruppe Grebenhain hat die Besucher anschließend mit einem Transportfahrzeug zum Gedenkstein am „Möllersberg“ gefahren. Am 31. März 1944 wurden im Raum Grebenhain Freiensteinau 3 Britische Bomber von deutschen Nachtjägern abgeschossen, eine Maschine in der Nähe der Naxburg, eine über Nieder-Moos und die dritte im Gebiet Bermuthshain – Ober-Moos. Einzelheiten über das Luftgefecht und den Absturz konnte der Zeitzeuge Emil Wies, damals 14 Jahre, erzählen. Heinrich Herchenröder, Zeitzeuge des abgeschossenen Flugzeugs an der Naxburg, war aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend, seine Aufzeichnungen wurden vorgetragen.  Die Gäste ehrten die gefallenen Soldaten durch die Ablage von Kränzen am Gedenkstein, der im vorigen Jahr gesetzt wurde.

    Zwei Dudelsackbläser in voller Montur aus Gedern, die „Lonely Pipers“ umrahmten die feierliche Zeremonie. 

    Die kleine Gruppe fuhr anschließend nach Ober-Moos um daran zu erinnern, dass dieses Dorf noch am 31. März 1945 durch amerikanische Truppen, als Reaktion auf einen Beschuss, nahezu vollständig zerstört wurde. An der Gedenktafel die an der Kirche angebracht ist, wurde innegehalten, Armin Möller sprach in der kleinen Kirche einige Worte zum Geschehen zum Kriegsende. Ein Besuch auf dem kleinen Friedhof schloss sich an, den Besuchern konnte der Platz gezeigt werden an dem die gefallenen Soldaten ihre Ruhe vor der Umbettung nach Hannover, auf den zentralen Friedhof der Britischen Streitkräfte fanden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in Bermuthshain wurde das Gelände der ehemaligen Luftwaffen Munitionsanstalt („Muna“) im Oberwald bei Grebenhain besichtigt. Ein Besuch des Muna-Museums mit der fachkundigen Führung von Carsten Eigner schloss sich dem gemeinsamen Abendessen an. 

    Bis auf die Ehepaare Baldwin und Brown reisten die Gäste am Sonntag ab, Joyce Szameitat und die Arbeitsgruppe gab den verbliebenen noch einen guten Einblick in die Sehenswürdigkeiten unserer Heimat. Das waren Herbstein, Lauterbach, Alsfeld und auf Vorschlag von Martin Oechler schloss sich am Dienstag ein Besuch des Grenzmuseums „Point Alpha“ an. Gerade der Einblick in die jüngere deutsche Geschichte hat großen Eindruck auf unsere Gäste gemacht.  

    An diesem Wochenende im Juni 2012 nahmen alle Beteiligten den Gedanken der Versöhnung über die Grenzen auf,  sie werden sich trotz leider noch immer vorhandener Ressentiments auf beiden Seiten, weiter für die Völkerverständigung einsetzen. Briten und Deutsche betonten, dass man Freunde gefunden habe, eine Wiederholung der beiden Weltkriege erscheint aus heutiger Sicht unmöglich und das ist gut so.
     

  • Besuch Museum Glauberg, ein voller Erfolg mit "Hellmuth-Reisen" ging es am 14.04. zum Museum.
    40 Interessierte waren gekommen, sie bekamen zur Einstimmung ein Glas Sekt und dann ging die Reise los. Die Führungen in zwei Gruppen wurden gut und professionell durchgeführt. Nach dem Museumsbesuch eine kurze Kaffeepause, dann die Heimfahrt nach Nieder Moos, kurzer Einkehrschwung mit kleinem Abendessen und Diskussionen über die Kelten und die Geschichte des Blauen Ecks.
    Bei einer Sendung des ZDF kann man sich noch viele Informationen holen, Klick: ZDF, der Tod am Keltenhof vor ca. 2500 Jahren!


... und hier die Reisegruppe, rechts ein Museumsführer.
Durch Klick ein großes Bild!

  • Hurra die Kelten kommen,, es war eine gute Veranstaltung, spontan haben sich viele für die Fahrt zum Keltenfürsten angemeldet. In einem Vorabvortrag haben interessierte Einblick in die Welt der Kelten erhalten. Christian Aschenbrenner istes war eine gute Veranstaltung, spontan haben sich viele für die Fahrt zum Keltenfürsten angemeldet. In einem Vorabvortrag haben interessierte Einblick in die Welt der Kelten erhalten. Christian Aschenbrenner ist derrregionale Fachmann für die Kelten und gleichzeitig Abteilungsleiter für Geologie und Vor- und Frühgeschichte des Konrad Zuse Museums in Hünfeld. Hier ein Bild des Superkelten.regionale Fachmann für die Kelten und gleichzeitig Abteilungsleiter für Geologie und Vor- und Frühgeschichte des Konrad Zuse Museums in Hünfeld. Hier ein Bild des Superkelten. (©christian.aschenbrenner)

  • Bitte beachten Sie unsere Ankündigungen auf der Seite "Die Projekte".
     
  • Wie in der Vergangenheit hat der Verein wieder eine Spende für die Förderung unserer Kinder aus dem Kalenderverkauf gegeben. Die Spende von €300 wurde im Februar der "Behindertenhilfe Vogelsbergkreis" übergeben. Mit der Spende wird heilpädagogisches Spielzeug angeschafft. Das Bild zeigt die Spendenübergabe durch unseren Schatzmeister Fritz Helwig an die Vorstandvorsitzende der Behindertenhilfe Katja Diehl.

  • Geschichtskalender 2012 ist Vergangenheit! Freistoane onn sai 12 Schulle, Freiensteinau und seine 12 Schulen

Vielen Dank den Menschen, die uns ihre Bilder überlassen haben und uns in den Verkaufsstellen und auf dem Weihnachtsmarkt geholfen haben.

  • Seit wenigen Monaten ist der Geschichtsverein Mitglied im großen Netzwerk "VIA REGIA - Kulturroute des Europarates". Unsere zugehörige Pressemitteilung können Sie hier lesen.

VIA REGIA ist der Name der ältesten und längsten Landverbindung zwischen Ost- und Westeuropa. Sie existiert seit mehr als 1.000 Jahren und verbindet mit 4.500 km Länge 8 europäische Länder. Die Straße existiert heute in ihrer modernen Form als Europäischer Verkehrskorridor C III. Ein internationales Netzwerk nutzt das Potential der VIA REGIA als Sinnbild der Einigung Europas und wurde im Jahr 2006 als "Kulturroute des Europarates" ausgezeichnet.

Das Gemeindegebiet von Freiensteinau wird von dieser alten Handels- und Kulturstraße durchschnitten, im Messtischblatt Hessen L 5522 ist die „Alte Straße“ beschrieben.

„Alte Straße, Antsanvia, Hohe Straße und VIA REGIA“ sind unterschiedliche Bezeichnungen für diese alte Handelsstraße. Von Santiago de Compostela in Spanien und Brügge in Belgien über Frankfurt, Erfurt, Leipzig, Görlitz, Breslau bis nach Kiew im Osten führte der Handelsweg.

Weitere Informationen erfahren Sie auf der Webseite des Netzwerkes. www.via-regia.org

Weiter erfahren Sie hier, wer in dem Verein für welche Aktivitäten zuständig ist, wie wir arbeiten und welche Projekte wir ganz konkret angehen.

Falls Sie beschriebene "Dinge" besonders gut finden oder wenn Sie Fehler feststellen, dann bitten wir das dem Verein mitzuteilen, die Kommunikationsdaten finden sie auf der Seite Kontakt. 

Auf diesen Seiten werden die 12 Dörfer, die zur Großgemeinde Freiensteinau gehören, und ihre teilweise unterschiedliche Geschichte beschrieben. Die Seite "Die Dörfer" ist bisher noch nicht bei allen Dörfern komplett gefüllt!

Im Titel "Großgemeinde Freiensteinau" sind Informationen zusammengefasst, die für unser Heimatgebiet generell Gültigkeit haben. Seit Juli 2011 ist auch eine Wikipedia Abhandlung über "Hausnamen" als PDF zum Lesen und Ausdrucken eingestellt.

Projekte sind nach unserem Verständnis Arbeiten, die wir im Verein zum Nutzen der Bevölkerung im "Blauen Eck" erarbeiten. Dabei wollen wir auch unseren persönlichen Neigungen entsprechend den  notwendigen Einsatz bringen. Hier kann eine Übersicht der Projekte beobachtet werden.

Woher kommt der Name Blaues Eck diese Frage wird oft gestellt, wir haben hier eine Antwort von Prof. Rehm für Sie ins Netz gestellt.